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Heizen mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist praktizierter Klimaschutz!
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Was sind Hackschnitzel?
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- Holzhackschnitzel sind Holzstücke, die mit schneidenden Werkzeugen erzeugt werden (also durch einen Hackvorgang und nicht etwa durch Schreddern).
- Sie haben eine Größe, die von der Streichholz- bis zur Zigarrenabmessung reicht.
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Wer braucht Hackschnitzel?
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- Im Wesentlichen werden Hackschnitzel für die Energieerzeugung gebraucht. Sie finden Verwendung in Zentralheizungen und Heiz(kraft)werken.
- Bessere Qualitäten werden aber auch in der Papier-, Zellstoff- und Holzwerkstoffindustrie genutzt.
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Was spricht für Hackschnitzel?
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- Holzhackschnitzel sind ein regenerativer Energieträger und als solcher ein kostengünstigerer Brennstoff als Öl und Gas.
- Die thermische Verwertung von Hackschnitzeln ist CO²-neutral. Es handelt sich um einen geschlossenen Kreislauf, da im Wald bei der Verottung die identische Menge an CO² wie bei der energetischen Nutzung anfällt.
- Für das Energieholz wird kein wertvolles Stammholz genutzt, sondern das bei der Holzernte ohnehin anfallende Ast- und Kronenmaterial; hier findet also eine regelrechte Wertschöpfung statt. Darüberhinaus wird lediglich Schwachholz aus der Durchforstung verwertet.
- Holzhackschnitzel werden aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt und entstammen einer konsequent nachhaltigen und umweltschonenden Bereitstellung. Im Interesse des Naturschutzes bleiben Totholz oder Biotopholz, vor allem aber Reisig und Nadeln, im Ökosystem Wald erhalten.
- Die energetische Nutzung von Schadholz (Bruchholz, Käferholz, Faulholz) ist geradezu im Sinne von - im Privatwald oftmals stiefmütterlich behandelter - Durchforstung und Waldpflege (bestimmte Institutionen sprechen hier sogar von einem regelrechten Nachholbedarf). Nicht zuletzt spielt hier auch der Waldschutz (Abwehr von Borkenkäfern) eine wichtige Rolle.
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Wie werden Hackschnitzel erzeugt?
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- Die Herstellung erfolgt (bei Mobilhackern) überwiegend durch Trommelhacker. Bei diesen sind am Mantel einer rotierenden zylindrischen Trommel die Hackmesser angeordnet. Das zu hackende Holz wird über einen Zwangs-Einzug mit definierter Geschwindigkeit gegen die Trommel geführt und von den Hackmessern zerkleinert. Die Rotationsgeschwindigkeit der Trommel und somit auch die Schnittgeschwindigkeit ist dabei immer gleichbleibend.
- Die Bauformen der Hacker reichen von kleinen Anbaugeräten über Traktor-getriebene Mobilhacker und selbstfahrende Großmaschinen (LKW-Aufbau) bis hin zu stationären Anlagen.
- Für den Vor-Ort-Einsatz im Forst bieten Mobilhacker, die von starken Groß-Traktoren gezogen und angetrieben werden, den besten Kompromiß aus Geländegängigkeit und Leistungsfähigkeit.
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Welche Qualitätsmerkmale und Eckdaten gibt es?
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- Klassifizierungen erfolgen nach Hackgutklassen (Einteilung nach Siebgrößen in G30, G50 und G100) sowie nach Wassergehaltsklassen (W20 “lufttrocken” bis W50 “erntefrisch”), Darüberhinaus gibt es noch Schüttdichteklassen und Aschegehaltsklassen.
- Umrechnungsgrößen beziehen sich auf Gewicht, Volumen und Brennwert (im Vgl. zum Öl) und werden demnächst an dieser Stelle eingestellt.
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